Von der Zigarette an die Nadel

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»Tabakrauchen«, steht in einem letztes Jahr erschienen Forschungspaper, »bleibt weiterhin eine globale Epidemie«. Pandemie heißt so was, wie inzwischen jedes Kind weiß. Nun ist Tabakrauchen zwar keine Krankheit – genauso wenig wie Homosexualität oder Briefmarkensammeln. Aber wenn man etwas eine Pandemie nennt, kann man vielleicht etwas auf den Markt bringen, das man Impfung nennt.

Als wäre der Milliardenmarkt an Nikotinpflaster und -kaugummis, Entwöhnungspillen und Psychopharmaka nicht genug an fraglicher Geldmache, will man inzwischen auch zur Spritze greifen. Das ist nicht ganz neu, seit etwa 20 Jahren laufen hierzu Tests in den Laboren. …




Der vollständige Artikel von Christoph Lövenich
kann auf der Internetseite von NovoArgumente gelesen werden.

Hintergründe

In der Schweizer Zeitschrift »Zeitgeschehen im Fokus« (https://zeitgeschehen-im-fokus.ch) beschreibt der Sicherheitsexperte Jacques Baud (er arbeitete u.a. für die UNO und für die NATO) in einer ausführlichen Analyse »Die Politik der USA war es immer, zu verhindern, dass Deutschland und Russland enger zusammenarbeiten« die historischen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Ukraine-Kriegs.
LESENS- und NACHDENKENSWERT. 

Buchempfehlung

Sabine Beppler-Spahl (Hg.)

Schwarzes Leben, weiße Privilegien?
Zur Kritik an Black Lives Matter

152 Seiten, Novo Band 133
Preis: 13 Euro
Hier zum Inhaltsverzeichnis, Vorwort
und zur Möglichkeit, den NOVO-Band zu bestellen


Was bei der Bewegung »Black Lives Matter« (BLM) ursprünglich als Protest gegen Polizeigewalt begann, ist längst zu einem neuen Kulturkonflikt geworden. Im Zentrum steht die Annahme, dass unsere Gesellschaft von einem latenten Rassismus durchdrungen sei.

Statt sich mit konkreten Fällen rassistischen Hasses zu beschäftigen, konzentrieren sich die Aktivisten auf Symbole. Am Pranger stehen alle möglichen Objekte, Namen, Traditionen und Sprachgepflogenheiten, die von ihnen als diskriminierend empfunden werden. Der oft selbstgerechte, anklagende Ton sowie die scharfe Trennung zwischen Schwarzen und Weißen lassen diesen neuen Antirassismus autoritär und zensorisch erscheinen.

Wie die Beiträge in diesem Band zeigen, sprechen die Aktivisten jedoch keinesfalls für »alle Schwarzen«. Immer mehr Kritiker weisen darauf hin, dass BLM nicht nur die Gesellschaft spaltet, sondern auch auf fragwürdigen historischen Prämissen beruht. Mit Beiträgen von:
Manny Acquah (Interview), Martin Bartholmy, Sabine Beppler-Spahl, Michael Crowley, Ceri Dingle (Interview), Coleman Cruz Hughes, Xin Du, Promise Frank Ejiofor, Kai Funkschmidt, Frank Furedi, Inaya Folarin Iman, Helen Gebru (Interview), Ulrich van der Heyden (Interview), Joanna Williams, Kevin Yuill, Kolja Zydatiss

Pandemischer Szientismus

Wissenschaft, die sich in der Coronapolitik für die technokratische Steuerung der Bevölkerung missbrauchen lässt, schadet sich und der Gesellschaft.
Neun Thesen eines Leopoldina-Mitglieds.


Der Beitrag von Prof. Michael Esfeld (Er lehrt Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne (Schweiz) und gehört seit 2009 der deutschen Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften an) ist in NovoArgumente erschienen und kann dort gelesen werden.

Den Sanitarismus in seinem Lauf …

Den Begriff des Sanitarismus hat Novo-Autor Günter Ropohl mitentwickelt. Der Begriff ist vielen noch nicht geläufig, das Phänomen aber geht viral und mündet in eine Gesundheitsdiktatur.

»Es wird Zeit, auch einen Begriff für die staatliche Übergriffigkeit im Namen der Gesundheit zu formulieren«, schrieb der Künstler und Autor Gerd Buurman kürzlich aus Anlass der Coronapolitik. »Ich schlage folgenden Begriff vor: Sanitarismus.« Mit Verlaub, geschätzter Kollege, um eine Premiere handelt es sich dabei nicht. Das Wort ist schon älteren Datums – wenngleich wohl jünger als das ungefähre englische Pendant »healthism«. Um den Begriff verdient gemacht hat sich in Deutschland ein Wissenschaftler, der letzten Freitag vor fünf Jahren verstorben ist: Prof. Dr. Günter Ropohl.

Ropohl (1939-2017) war Ingenieur, Technikphilosoph und -soziologe. Jahrzehntelang hatte er an der Frankfurter Goethe-Universität den Lehrstuhl für Allgemeine Technologie inne. Ein anerkannter Fachmann an der Schnittstelle von Gesellschaft und Technik, der sich mit Themen wie Technikfolgenabschätzung und Arbeitslehre beschäftigte, aber auch nicht um kontroverse politische Einschätzungen verlegen war. Vom Sanitarismus schrieb er 2009 in einem Sammelband, nannte »“Gesundheit statt Lebensqualität“ [dessen] unausgesprochene Devise«. Später definierte er Sanitarismus als »eine inzwischen verbreitete Ideologie, die den Wert der Gesundheit verselbständigt und darüber alle anderen Werte eines guten Lebens und demokratischen Gemeinwesens – Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft, Lebensfreude usw. – hintanstellt«.

Der Artikel von Christoph Lövenich erschien am 31. Januar 2022 in NOVO ARGUMENTE und kann dort vollständig gelesen werden.

Keine Angst vor Omikron

Die Omikron-Variante des Coronavirus wird zur Panikmache genutzt. Dabei ähnelt nach bisherigen Erkenntnissen der Krankheitsverlauf in den meisten Fällen einer herkömmlichen Erkältung.

Eine renommierte Expertin aus Südafrika entdeckt eine neue Variante und wie reagiert die so genannte „westliche Welt“? Das Panik-Orchester spielt sein Varianten-Konzert. Das ist inzwischen eine Tradition, widerstrebt aber jeder Evidenz und sogar Grundlagenwissen zu Coronaviren.

Auf dem üblichen Weg von der Pandemie in die Endemie sind die dominant werdenden Varianten immer ansteckender, aber weniger gefährlich. Das haben wir schon bei Delta gesehen. Es gibt also gar keine wissenschaftliche Basis, vor Varianten, die das Virusgeschehen künftig dominieren könnten, irgendeine Panik zu verbreiten. Man muss sie beobachten, aber dabei eben auch die sprichwörtliche Kirche im Dorf lassen.

Der Artikel von Julius Felix kann vollständig bei Novo Argumente gelesen werden. 

Transgender versus Freiheit

Beim Transgender-Hype geht es nicht um Befreiung – es geht um Zwang und Kontrolle.

Der Transgenderismus hat sich zu einer der einflussreichsten Ideologien unserer Zeit entwickelt. Er formt das Verhalten und Denken der Menschen um, um ein bestimmtes politisches Ziel zu erreichen: die Aufhebung der Bedeutung des biologischen Geschlechts. Und er untergräbt die tradierten kulturellen Annahmen darüber, was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein. Vor allem aber ist der Transgenderismus eine intolerante Kraft, die sich Zwangsmitteln bedient, und die bei den politischen und kulturellen Eliten sowohl im Vereinigten Königreich als auch in den USA großen Anklang gefunden hat. …
… Schon George Orwell warnte, dass die Kontrolle der Sprache und die Neudefinition von Wörtern der erste Schritt derjenigen ist, die versuchen, die Gedanken der Menschen zu kontrollieren.


Der Artikel von Frank Furedi ist in NOVO ARGUMENTE erschienen und kann dort vollständig gelesen werden.

Der #metoo-Puritanismus ist in Deutschland angekommen

»Julian Reichelt ist entthront«, jubelte die Berliner Zeitung, nachdem die Springer SE gezwungen wurde, ihren Bild-Chef zu entlassen. Gezwungen ist das richtige Wort; denn Reichelt, eine der schillerndsten und polarisierendsten Figuren der deutschen Medienlandschaft, verlor seinen Job, nachdem ihm in einem Artikel der New York Times (NYT) Ehebruch vorgeworfen wurde. In dem Artikel wurde behauptet, dass Reichelt, der seit 2016 verheiratet ist, Affären mit jüngeren Kolleginnen hatte. Springer, so das Fazit der NYT, stecke in der Vergangenheit fest, wenn es um Werte am Arbeitsplatz gehe.


Der ganze Artikel von Sabine Beppler-Spahl kann auf NOVO ARGUMENTE gelesen werden.

»Der Zweck ist Einschüchterung aller anderen«

Graffito – © pixabay | Dimitris Vetsikas

Interview mit Karo Voormann

Die Internetseite cancelculture.de sammelt seit 2020 einschlägige Fälle aus dem deutschsprachigen Raum.

Thilo Spahl:
Karo, du machst seit einem guten halben Jahr für das Freiblickinstitut die Website cancelculture.de. Warum?

Karo Voormann:  
Die Seite ist eine Art öffentliche Sammlung, aus der sich dann für jeden nachvollziehbar ein Bild des Phänomens ergibt. Auch für uns, die wir das Ganze ins Leben gerufen haben und nun einigermaßen fleißig befüllen. Dabei geht es uns nicht um die »Opfer«, sondern um die Kultur.

T.S.: Du meinst die »angeblichen Opfer«, die in Wirklichkeit ja nur davon profitieren.

K.V.: Genau. Als die Kritik an der Cancel Culture in Deutschland ein wenig lauter wurde, kam ja schnell die Reaktion, das sei alles nur Gejammer von irgendwelchen »Rechten« und schon deshalb nur ein Phantom, weil Dieter Nuhr immer noch munter im Fernsehen auftritt und Lisa Eckhart ihren Roman nach der Absage in Hamburg wahrscheinlich viel besser verkauft als ohne sie. Das stimmt ja auch. Aber es zeigt nur, dass es einige wenige gibt, die die Angriffe gut aushalten können.

Das gesamte Interview mit Karo Voormann kann auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE gelesen werden.

Die Corona-APO

(c) NovoArgumente

Jenseits der Parlamente hat sich eine Protestbewegung gegen die Pandemiepolitik gebildet, die im Parteiensystem bisher nicht adäquat repräsentiert wird. Sie überschreitet politische Lagergrenzen.

Wenn wir an »68« denken, fällt uns vielleicht die Studentenbewegung ein, auch das Stichwort APO. Selbstverständlich als Außerparlamentarische Opposition statt, wie heute, im Zeitalter des Sanitarismus, als Abkürzung für Apotheke. In Apotheken gab es 1968 keine Masken und Tests, als die Hongkong-Grippe ihren Anfang nahm. An diese Pandemie denkt heute wohl niemand beim Stichwort 68. Denn damals wäre niemand auch nur auf die Idee gekommen, eine Atemwegsinfektion als Vorwand für repressive Politik zu nutzen. Auch nicht, als während des Winters 1969/1970 mitten im Zentrum der Studentenrevolte, in West-Berlin, die Krankenhäuser deswegen über (reale) Überfüllung zu klagen hatten.


Der gesamte Artikel von Christoph Lövenich kann in NovoArgumente gelesen werden.