Inhalieren statt infizieren

(c) Alexandra Koch | pixaby

In China stecken sich aktuellen Studien zufolge erstaunlich wenige Raucher mit Corona an. Trotzdem raten hier die üblichen Verdächtigen, wegen des Virus mit dem Rauchen aufzuhören.

Bei manchen Ereignissen ist davon die Rede, dass sie von interessierter Seite instrumentalisiert werden, um die eigene Agenda voranzutreiben. Das gilt für Terroranschläge von welcher Seite auch immer und wird jetzt sogar bei Corona virulent.

 

Viel auffälliger ist beim Blick auf die Studien etwas anderes: Es gibt unter den chinesischen Corona-Patienten ziemlich wenige Raucher. Und das, obwohl fast jeder zweite Mann in China Tabak raucht. (Bei den Frauen ist der Anteil sehr niedrig.) Wenn jetzt verschiedene ‚Experten‘ (wie Neuberger) den hohen Männeranteil bei den Corona-Infizierten als Indiz dafür werten, das Rauchen sei ein Risikofaktor für die Ansteckung, irren sie gewaltig. Denn wenn die Patienten überwiegend Männer sind, müsste der Raucheranteil unter ihnen entsprechend hoch liegen. Tatsächlich ist mehreren Studien zufolge das Gegenteil der Fall:

Das ist geradezu lachhaft wenig. … 

Ein ähnliches Ergebnis ergeben aktuelle Studien aus den USA: »Corona – ein Nichtrauchervirus?« 

Der vollständige Artikel kann auf der Internetseite von Netzwerk Rauchen gelesen werden

Übrigens: Netzwerk Rauchen modernisierte seine Internetseiten und strukturierte sie mit dem Schwerpunkt »Verbraucherschutz« neu. Ein Blick auf sie lohnt sich: https://netzwerk-rauchen.de. 

Hände schütteln nein – Hände reichen ja!

Interview mit Matthias Heitmann

Nicht nur der Coronavirus, sondern auch die dagegen getroffenen Maßnahmen legen die Gesellschaft lahm. Wir brauchen weniger Angst und mehr Solidarität. Corona trifft auf Angstgesellschaft, analysiert Matthias Heitmann im Video. Er rät: Wir sollten jede Einschränkung des öffentlichen Lebens kritisch hinterfragen.

Dieser Beitrag ist zuerst auf der Internetsite des Autors erschienen.

Das Video kann auf der Internetseite von NovoArgumente gesehen werden.

Tabaksteuer

Teile der Bundesregierung wollen eine neuerliche Kaskade an Tabaksteuererhöhungen.
Die Tabakkonzerne übrigens auch.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) startete vergangenes Jahr einen Versuchsballon: Wie wäre es mit fünf Tabaksteuererhöhungen nacheinander, die innerhalb von ein paar Jahren vier Milliarden Euro mehr in die Staatskasse spülen? Offenbar reichen ihm die aktuellen Rekord-Steuereinnahmen des Staates nicht, sondern sie wecken die Gier nach mehr.

Da wäre er aber gerade bei der (turmhohen!) Tabaksteuer falsch beraten, denn – wie auch die Mainstreampresse weiß: „Die Erfahrung lehrt, dass Raucher ihre Zigaretten nach hohen Preisaufschlägen öfter entweder legal bei einer Auslandsreise kaufen oder zu illegaler Ware auf dem Schwarzmarkt greifen.“ Das zeigt auch die Entwicklung des Tabaksteueraufkommens der letzten 15 Jahre: Trotz einer ganzen Reihe von Erhöhungen kommt am Ende in etwa das gleiche im Staatssäckel an.

(c) NWR

Anders gesagt: Die Tabaksteuer wird erhöht, um die Folgen der bisherigen Erhöhungen zu kompensieren. Ein Teufelskreis! Da sich die Raucher aber nicht offen zur Wehr setzen und man dem amtlichen Dogma der Tabakbekämpfung dadurch huldigen kann, dass man durch höhere Steuer Verbraucher angeblich zum Verzicht zwingt, setzt sich die Spirale fort.

Weiterlesen auf der Internetseite
von Netzwerk Rauchen.

Lesenswertes

Lesenswert I
Die Pfeifenraucher zwischen zwei Jahrzehnten
Nachgefragt bei Kurt Eggemann (Präsident VdP)

Kurt Eggemann kennt die Tabakpfeifen-Welt und deren Genießer wie kaum ein anderer. Die Tabakpfeifen-Welt ist die Welt von Kurt Eggemann. Er pflegt weltweite Beziehungen, Freundschaften und Kontakte und verfügt über Informationen rund um das Genussleben mit der klassischen Tabak(s)pfeife.

Das ausführliche Interview mit Kurt Eggemann – mit einem kurzen Überblick zur Geschichte der Tabakpfeife – auf der Internetseite von »SmokersPlanet«: [LINK]


Lesenswert II
Im Jahr 2020 müssen wir gegen die neue Gedankenpolizei ankämpfen
Sprache, Denken und Kultur werden in einem erschreckenden Ausmaß überwacht.
von Frank Furedi

Während des letzten Jahrzehnts und besonders im letzten Jahr haben einflussreiche Personen versucht, das Narrativ, durch das sich die Gesellschaft selbst versteht, zu verändern.
Ein heimtückischer Kreuzzug ist im Gange, der darauf abzielt, zu kontrollieren, was die Öffentlichkeit sieht, hört, denkt und glaubt. Dieses Projekt, das in verschiedenen westlichen Kulturen nach Hegemonie strebt, ist nicht weniger gefährlich als frühere Versuche der Gedankenkontrolle durch totalitäre und theokratische Regime. Aber da diese Kampagne keinen Namen hat und keine explizite Ideologie fördert, wird ihre Bedeutung tendenziell unterschätzt, auch von denen, die sich den vielen Versuchen der Sprach- und Gedankenkontrolle widersetzen.

Der vollständige Artikel von Frank Furedi findet sich auf der Internetseite von »Novo Argumente«: [LINK]

Rauchen gegen Rechts

Der Statistiker Prof. Walter Krämer hat mit seinem Schaukasten an der TU Dortmund Aufmerksamkeit erregt. Ein Zitat des Tabakfeinds Hitler versah er mit der Überschrift »Rauchen gegen Rechts«

Kennen Sie die »Unstatistik des Monats«? Ein empfehlenswertes Projekt gegen Täuschung und mediale Manipulation, an dem Walter Krämer beteiligt ist, seines Zeichens Professor für Statistik an der Technischen Universität in Dortmund. Krämer betätigt sich außerdem als Buchautor und schreibt wie für Medien wie die Achse des Guten und Novo. Dort hat sich er u.a. kritisch mit »Gesundheitsprävention« auseinandergesetzt; sein Fazit lautet: »Eine wirklich freie Gesellschaft sollte sich im Zweifelsfall dazu durchringen, ihre Bürger nach eigener Fasson leben, aber auch nach eigener Fasson krank werden und sterben zu lassen.«

Eben dieser Wissenschaftler behängt einen Schaukasten an der Universität (gewissermaßen das analoge Pendant zur Twitter-Timeline) mit interessanten Denkanstößen. Was angesichts des heutigen Meinungsklimas an Hochschulen durchaus Anstoß erregen kann. Das war jüngst der Fall. (Siehe auch hier.) Eine Greta-Thunberg-Karikatur und eine Aussage zum Mangel an Demokratie in islamischen Ländern kommen in gewissen Kreisen nicht so gut an. Außerdem zitiert Krämer den damaligen Reichskanzler und Führer mit der Aussage »Der Nationalsozialismus hätte niemals in Deutschland siegen können, hätte ich nicht das Rauchen aufgegeben«, was er mit einem Hinweis auf das ausgeprägte Rauchverhalten von Hitlers Kriegsgegnern Roosevelt, Churchill und Stalin garniert und unter die Überschrift »Rauchen gegen Rechts« stellt. (Die Quelle dieses Zitats ist unklar, eine ähnliche Äußerung findet sich aber in den »Tischgesprächen im Führerhauptquartier«.)

Bekanntermaßen haben die Nazis, Hitler und Himmler voran, eifrig Gesundheitsfaschismus betrieben, auch wenn sie in ihrer kurzen Amtszeit wenige Erfolge auf diesem Gebiet verbuchen konnten und in der öffentlichen Wahrnehmung der damaligen wie der heutigen Zeit diese Thematik hinter anderen Verbrechen des Regimes zurücktritt. Die Bekämpfung des Tabak- wie des Alkoholgenusses und auch der ‚ungesunden‘ Ernährung gehörten zu dieser Ideologie mit ihrer »Gesundheitspflicht«. Heute wieder erschreckend aktuell! Am deutlichsten trat der Antiraucheraspekt hervor, etwa mit ortsbezogenen Rauchverboten und der Anhebung der Altersgrenze von 16 auf 18 – alles Dinge, die heute wieder und teils verstärkt in Gesetze gegossen werden. Diese Form der Wiederbetätigung setzt das Werk der Nazis fort.

Antitabak-Wahn hat sich auch in der kommunistischen UdSSR von Lenin bis Gorbatschow mehrfach Bahn gebrochen, vom Fanatismus der islamischen Fundamentalisten des IS gar nicht zu reden. Man kann zwar nicht – wie Krämer augenzwinkernd formuliert – gegen »Rechts« rauchen (was auch immer dieses Etikett heute bedeuten soll), aber sehr wohl gegen jede Art von totalitärer Unterdrückungsherrschaft. Und wer nicht raucht, ist dessen ungeachtet aufgerufen, sich ebenfalls gegen die Gesundheitsdiktatur zu engagieren.

Der Traum von Perfektion

Traditionelles Handwerk und modernes Design für Genießer

erzählt von Philipp Emming

In einem Nachwort informiert Marion Rülke, Assistentin der Geschäftsleitung Warenzeichen/Presse und Sales Managerin Eigenmarken, über die wichtigsten Gründe, warum Planta zum 1. September 2019 an Mac Baren verkauft werden musste: 

  1. Die TPD2 der EU-Kommission mit den Folgen einer »Sortimentsbereinigung« (siehe auch hier: https://tkb-berlin.org/2019/07/) und damit großen Einschnitten im Umsatz sowie 
  2. das »Track &Trace«-Gesetz der EU (siehe auch hier: https://tkb-berlin.org/2019/10/), dessen finanzielle Lasten für das Familienunternehmen Planta nicht mehr zu bewältigen waren. 

Hoffen wir, dass sich der Optimismus der letzen Sätze von Marion Rülke erfüllen wird: »Einziger Silberstreif am Horizont: Auch Mac Baren ist ein traditionelles Familienunternehmen, das weiß, worauf es ankommt, und das tatsächlich Interesse … hat.« 

Inhalt

  1. Die Pfeifenstudios Hubert Hartmann und db-Design Berlin 
  2. Gründung der Firma Planta Tabakmanufaktur Dr. Manfred Obermann GmbH & Co. KG 
  3. Materialien für Pfeifenmundstücke 
  4. Die Herstellung der Pfeife 
  5. Pfeifenmodelle von db
  6. Pfeifenformen 
  7. Der Anbau des Tabaks und die Verarbeitung 
  8. Planta-Qualitäts-Tabak 

Herausgeber: Philipp Emming, Lüdenhausen | Text: Philipp Emming | Grafische Bildbearbeitung: Marion Rülke, Firma Planta, Berlin | Layout: Marion Rülke, Philipp Emming | ISBN: 978-3-7502-4484-9 | Preis: 22 Euro