Die Corona-APO

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Jenseits der Parlamente hat sich eine Protestbewegung gegen die Pandemiepolitik gebildet, die im Parteiensystem bisher nicht adäquat repräsentiert wird. Sie überschreitet politische Lagergrenzen.

Wenn wir an »68« denken, fällt uns vielleicht die Studentenbewegung ein, auch das Stichwort APO. Selbstverständlich als Außerparlamentarische Opposition statt, wie heute, im Zeitalter des Sanitarismus, als Abkürzung für Apotheke. In Apotheken gab es 1968 keine Masken und Tests, als die Hongkong-Grippe ihren Anfang nahm. An diese Pandemie denkt heute wohl niemand beim Stichwort 68. Denn damals wäre niemand auch nur auf die Idee gekommen, eine Atemwegsinfektion als Vorwand für repressive Politik zu nutzen. Auch nicht, als während des Winters 1969/1970 mitten im Zentrum der Studentenrevolte, in West-Berlin, die Krankenhäuser deswegen über (reale) Überfüllung zu klagen hatten.


Der gesamte Artikel von Christoph Lövenich kann in NovoArgumente gelesen werden.

Weltuntergang abgesagt

Mit unserem Planeten geht´s zu Ende, oder doch nicht? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.

»Wo bleibt das Positive?« So hieß es früher in den Redaktionen, wenn schon wieder Beiträge angeboten wurden, der Globus ginge alsbald den Bach hinunter. Bei allem, was wir täten, oder auch unterließen, dräue über kurz oder lang ein Weltuntergang.

Geistiger Vater dieser Endzeit-Visionen war der Club of Rome. Dass seine Prognosen samt und sonders in die Grütze gingen, störte niemanden. Nun ist es wieder mal Zeit, Bilanz zu ziehen. Denn es liegt ein neuer Bericht zum Simon-Abundance-Index vor, benannt nach dem Ökonom Julian Simon (1932-1998).

Mit diesem Index wird seit 1980 der Wohlstand der Völker gemessen. Dazu werden die Weltmarkt-Preise von lebenswichtigen Gütern abgeglichen mit der globalen Lohnentwicklung. Was denken Sie was herauskommt, wenn man den Zeitraum von 1980 bis 2020 betrachtet? Nun: »Die Erde ist im Jahr 2020 um 608 Prozent reicher als im Jahr 1980«, so der Ökonomieprofessor Gale Pooley. Und der einzelne Erdenbürger? Seine Ressourcen sind um 300 Prozent gestiegen – also pro Nase. Der Bericht führt damit die populären Prognosen des Club of Rome und anderer Propheten ad absurdum.

Hier den vollständigen Beitrag nachhören und -sehen:

smokersplanet.de an der Seite des VDP

In diesem Jahr feiert smokersplanet.de als Presse-Partner an der Seite des VDP Jubiläum: 15 Jahre smokerspress publishing house.

Ein Blick hinter die Kulissen mit Stimmen und Ansichten aus der Branche

Ein Rückblick auf 15 Jahre Nachrichtenarbeit aus und für die Tabak- und Genusswelt – verbunden mit einem Ausflug hinter die Kulissen. smokerspress publishing house:

Das Jubiläums-Magazin.mehr lesen

Der kalte Zwang des Steuerns und Lenkens

Die nächste Kaskade an Tabaksteuererhöhungen steht bevor.
Dampfen und Wasserpfeifen sind besonders betroffen.
So dreht sich die Abwärtsspirale der Umerziehung weiter. 

(c) pixabay

»Es dürfen hier einmal die Fragen gestattet sein, warum dieser Gesetzentwurf überhaupt und dann noch so spät in der Legislaturperiode eingebracht worden ist«, gab diesen Monat ein CDU-Bundestagsabgeordneter zu Protokoll, »und ob sich die aufwendige Beratung der letzten Wochen auch gelohnt hat.« Antwort zu 1): Es ging um Tabaksteuererhöhungen, die haben höchste Priorität, die Gängelung der Raucher duldet keinen Aufschub, genauso wenig wie z.B. der Staatstrojaner. Antwort zu 2): Ja, denn zumindest bei den Tabakwaren hat man noch mehr Erhöhungen durchgesetzt als vorgeschlagen, und je krasser, desto besser in unserer schönen neuen Zeit. 

Von 2022 bis 2026 greift nun (zum wiederholten Male) eine Kettensteuererhöhung, in vier statt wie von der Bundesregierung ursprünglich geplant fünf Schritten (2024 bleibt diese Belastung gleich), dafür aber heftiger. Schon jetzt gehen rund 80 Prozent des Kaufpreises einer Zigarettenpackung für Steuern drauf, aber rote Linien beachtet man dort (wie anderswo in der Politik) längst nicht mehr. Hinzu kommen eine starke Erhöhung bei den Liquids für Dampfer (wobei es sich nicht einmal um Tabakprodukte handelt) und bei Tabakerhitzung sowie eine Zusatzsteuer auf Wasserpfeifentabak, denn dessen wachsende Popularität schreit nach Bestrafung. 

Sicher, »Rauchen hat [bei Corona] fast den gleichen protektiven Effekt wie eine Impfung« und wenn dieser Virus wirklich so schlimm und Immunität dagegen so wichtig wäre, müsste man ja für alle Tabakraucher dankbar sein. Dann hätte die von WHO, EU usw. anvisierte reine Nichtrauchergesellschaft auch bei Atemwegsinfekten so ihre Nachteile. Man könnte also den Tabakgenießern fiskalisch ein wenig entgegenkommen. Aber halt, eine Tabaksteuersenkung gab es zuletzt zu Ludwig Erhards Zeiten. Und gerade seit der Jahrtausendwende hat sich das Tempo der Erhöhungen enorm beschleunigt, genau wie das der anderen Anti-Tabak-Maßnahmen (Ekelaufdrucke auf Packungen, gesetzliche Rauchverbote, Abschaffung von Aromen usw.).

Der Artikel von von Christoph Lövenich ist in NovoArgumente erschienen und kann vollständig auf deren Internetseite gelesen werden. 

Dampfen und Rauchen – was sagt die Wissenschaft?

Tabakerhitzer und E-Zigaretten
als sinnvolle Rauchalternative anerkennen

(c) reemtsma

Alle paar Wochen ist es wieder so weit: Eine Behörde oder Interessenvertretung wird in den Medien zitiert und stellt nicht nur das Rauchen, sondern auch gleich sämtliche Alternativen zum Nikotinkonsum in Frage, zum Beispiel die E-Zigarette und das »Dampfen«. Zuletzt machte die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) mit einer Pressemitteilung Schlagzeilen. Fazit der Meldung: »Die DHS sieht die E-Zigarette eindeutig als Suchtmittel. Es ist derzeit kein positiver Effekt von E-Zigaretten in der Gesamtbevölkerung zu sehen, weder für Nichtrauchende, die in der Gesamtbevölkerung mit 75 Prozent die Mehrheit darstellen, noch für die meisten Tabakrauchenden.«

Wer sich die Quellen für diese These ansieht, stellt rasch fest, dass viele Aussagen selbstreferenziert sind oder auf Studien mittlerweile umstrittener Wissenschaftler wie Stanton Glantz aus Kalifornien beruhen. Das ist schade, denn das Potenzial alternativer Produkte wird damit von vornherein negiert und eine Diskussion generell abgelehnt.


Der gesamte Artikel kann auf der Internetseite von SmokersPlanet gelesen werden.

Gängelung von Gewohnheit und Genuss

Eingriffe in die persönliche Lebensführung mehren sich. Die Rechte der Bürger in ihrer privaten und alltäglichen Sphäre erodieren zusehends.

(c) flickr_davide_damico

Morgens schaltet sie als Erstes das Licht ein. Mit Energiesparleuchte, weil Glühbirnen verboten sind.
Kurz danach zündet sie eine Zigarette an, die teure Packung mit EU-Ekelbildern verunziert. Kein Menthol mehr, das ist auch gerade verboten worden.
Sie trinkt zum Mittag ein Glas Sprite. Weniger Zucker als früher, den hat der Hersteller auf politischen Druck reduziert.
Zwischendurch checkt sie Twitter auf ihrem Handy. Ein paar Posts kann sie nicht lesen, die sind in Deutschland ausgeblendet.
Zu Hause steht später das Staubsaugen an. Das neue Gerät hat eine gedrosselte Saugleistung, wegen der EU-Ökodesign-Richtlinie.
Als sie zu Bett geht, fragt sie sich: Was wird wohl morgen noch alles eingeschränkt werden?

Der vollständige Artikel von Christoph Lövenich steht auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE

Lockdowns und die vergessene Wissenschaft

Foto: Alexandra_Koch via Pixabay / CC0

Dass Corona-Maßnahmen wie Lockdowns eine nennenswerte Wirkung bei der Virusbekämpfung entfalten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Man sollte stattdessen auf Eigenverantwortung setzen.

Das hehre Ziel der Konferenz von Ministerpräsidenten und Kanzlerin ist es, so genannte Nicht-Pharmazeutische-Interventionen (NPIs), zu beschließen, die das Coronavirus eindämmen sollen. Das Problem ist, dass es sich bei diesen NPIs in der Beschlussfassung um gefühlte Wahrheiten handelt. Evaluiert werden diese seitens des Gremiums nicht und wissenschaftlich begründet ebenfalls nicht, denn dazu würde gehören, die gesamte Studienlage einzubeziehen. Viel lieber bedient man sich einer Art des Hausverstandes, der auf den ersten Blick einleuchtend scheint, auf den zweiten Blick aber wesentliche Denkfehler begeht, was dann letztendlich allen schadet. Dazu kommt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse deutlich dagegen sprechen.

Wie reduziert der Lockdown Kontakte? Die simple Grundidee ist: Das Virus wird über Kontakte übertragen, also muss man Kontakte reduzieren. Das Problem ist dabei, dass das zu viel generalisiert. Darum funktioniert der Lockdown auch nicht so, wie man dachte. Aus einem kurzen »Wellenbrecher-Shutdown« ist so ein monatelanger Dauerzustand geworden, der an den Nerven und der Wirtschaft zehrt. 1,5 Milliarden Euro kostet Deutschland jede Woche Lockdown.


Der gesamte Artikel von Julius Felix kann bei Novo Argumente nachgelesen werden.

LESENSEWERT


1. Aufl. 2021 [Klarschiff Bd. 17]
ISBN 978-3-96079-086-0
Broschur ● 20,5 x 13,0 cm ● 184 Seiten
Originalausgabe ● 16.80 Euro (D)

e-Book: eISBN 978-3-96079-087-7 (epub) ●
2021 ● 14.99 Euro (D)




Cancel Culture. Demokratie in Gefahr

Das neue Buch »Cancel Culture. Demokratie in Gefahr« von Kolja Zydatiss zeigt auf, wie man Andersdenkenden den Mund verbieten will.

Würde Martin Luther heute leben und eine Rede an einer Universität halten wollen, er könnte es nicht! Alleine die Ankündigung würde einen massiven Proteststurm auslösen und selbst wenn er sprechen dürfte, würde seine Rede wahrscheinlich gestört und er selbst niedergebrüllt werden. Und warum? Nun, er würde wohl eine Meinung vertreten, die ein großer Teil der Öffentlichkeit nicht nur nicht teilt, sondern geradezu anstößig findet. Oder in modernem Sprachjargon: »Diese Meinung kann niemanden zugemutet werden, daher muss sein Auftritt gecancelt werden.«

Damit fände er sich in der folgenden Ausgabe der Kolumne »Die Ausgestoßenen der Woche« wieder, die der Psychologe und freie Autor Kolja Zydatiss seit einigen Monaten bei der Achse des Guten verantwortet. Zydatiss hat jetzt sein erstes Buch vorgelegt, in dem er sich intensiv mit dem Phänomen der Cancel Culture auseinandersetzt und klar herausarbeitet, wie diese die Meinungsfreiheit und damit auch die Demokratie gefährdet.

Eine ausführliche Rezension steht auf der
Internetseite von NOVO ARGUMENTE.

EU will weiter wuchern

Unter dem Vorwand der Krebsbekämpfung plant die EU-Kommission die weitere Gängelung der Tabakgenießer. Damit nicht genug: Alkoholische Getränke sollen Warnhinweise erhalten, auch Fleisch wird bekämpft.

Schon in den 2000er Jahren hat sich die Europäische Union lautstark in der Tabakbekämpfung profiliert: Tabakproduktrichtlinie (TPD 1) mit manipulativen Botschaften auf den Packungen und Nikotin-Höchstwerten, Werbeverbote, Aufruf zu Rauchverboten usw. Sie nimmt auch gesetzgeberischen Einfluss auf Tabaksteuerung. Im vergangenen Jahrzehnt dann die TPD 2 mit einer Kaskade von Einschnitten: Ekelbilder, Aromaverbote, Track & Trace. Das Brüsseler Gebilde ist eben noch abgehobener und WHO-näher als die Bundes- und Landespolitik und dementsprechend noch stärker bevormundungsgeneigt.

Aktuell will die EU den Krebs besiegen. Und das, wo sie sich schon in der Coronapolitik schon nicht mit Ruhm bekleckert hat. Dass bei der Alterung der europäischen Bevölkerung die Todesursache Krebs zunimmt, liegt nahe und darf nicht zum Anlass genommen werden, im Namen der Gesundheit die Freiheit der Menschen weiter zu beschneiden. … 


Den gesamt Artikel (von MIB in Die „TPD2“, News) lesen 
auf der Internetseite von Netzwerk Rauchen.

Risikokommunikation oder Angstmache?

Bei Corona werden systematisch Angstbotschaften verbreitet, etwa zu den Sterbefällen und den Mutationen. Seriöse Kommunikation sähe anders aus.





screenshot – Foto: Marit Langschwager


Der Staat ist nervös. Deutschland verharrt im Ausnahmezustand der Coronapandemie. Wer aber entscheidet darüber? Und wie werden diese Entscheidungen legitimiert und wie dafür Akzeptanz geschaffen?

Für demokratische Gesellschaften gilt: Die Entscheidung über den Ausnahmezustand verlangt nicht nur den Tatbestand eines Notstandes, sondern erfordert darüber hinaus die erfolgreiche Vermittlung der Überzeugung, dass es einen Notstand gibt. Der Gesellschaft ist zu verdeutlichen, dass eine Katastrophe bevorsteht.

Wie das im Fall der Corona-Pandemie in Deutschland bewerkstelligt wurde und wird, ist Gegenstand der weiteren Ausführungen. Dabei gilt unser Interesse der Frage, welche Angst-Rhetorik eingesetzt wird und wie versucht wird, die eigene Position durchzusetzen und unangreifbar zu machen. Der aus unserer Sicht problematischen Angstkommunikation stellen wir eine Risikokommunikation entgegen, die der Bevölkerung eine Grundlage für informierte Bewertungen in der Pandemie bietet.

Der gesamte Artikel von Peter M. Wiedemann und Wolfgang Dorl kann bei NOVO ARGUMENT gelesen werden.