Endlich wieder online

Das »Forum Rauchen und Genuss«
präsentiert sich in einem neuen Gewand.

(c) Netzwerk Rauchen e.V.

Das größte deutschsprachige Forum für Raucher und Prohibitionsgegner mit über 100.000 Beiträgen war seit Ende 2021 wegen Umzugsarbeiten vorübergehend geschlossen. Die veraltete Software musste ausgewechselt werden, sonst hätten Sicherheitslücken und damit Gefahren für sensible Nutzerdaten gedroht.

Nachdem der komplexe Umzug den Betreiberverein Forum Rauchen und Genuss e.V. (FRaGe) und das Netzwerk Rauchen länger als geplant beschäftigt haben, öffnen sich nun wieder die Pforten dieser Austauschplattform.

Seit 2006 diskutieren wir hier über Gott und die Welt, Gesellschaft und Gesundheit, Prohibition und Politik, sowie natürlich vor allem über das Rauchen in allen seinen Aspekten. Und das ohne NetzDG, ohne die Zensur und die Beschränkungen, wie sie in vielen Social Media inzwischen leider gang und gäbe sind.

»Netzwerk Rauchen e.V.« lädt die bisher schon registrierten Foristen ein, wieder aktiv mitzuwirken und freut sich über Neuzugänge. Ein Account ist schnell angelegt.
Wir lesen voneinander!

Hier zum Forum von »Netzwerk Rauchen e.V.«

Hintergründe

In der Schweizer Zeitschrift »Zeitgeschehen im Fokus« (https://zeitgeschehen-im-fokus.ch) beschreibt der Sicherheitsexperte Jacques Baud (er arbeitete u.a. für die UNO und für die NATO) in einer ausführlichen Analyse »Die Politik der USA war es immer, zu verhindern, dass Deutschland und Russland enger zusammenarbeiten« die historischen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Ukraine-Kriegs.
LESENS- und NACHDENKENSWERT. 

Buchempfehlung

Sabine Beppler-Spahl (Hg.)

Schwarzes Leben, weiße Privilegien?
Zur Kritik an Black Lives Matter

152 Seiten, Novo Band 133
Preis: 13 Euro
Hier zum Inhaltsverzeichnis, Vorwort
und zur Möglichkeit, den NOVO-Band zu bestellen


Was bei der Bewegung »Black Lives Matter« (BLM) ursprünglich als Protest gegen Polizeigewalt begann, ist längst zu einem neuen Kulturkonflikt geworden. Im Zentrum steht die Annahme, dass unsere Gesellschaft von einem latenten Rassismus durchdrungen sei.

Statt sich mit konkreten Fällen rassistischen Hasses zu beschäftigen, konzentrieren sich die Aktivisten auf Symbole. Am Pranger stehen alle möglichen Objekte, Namen, Traditionen und Sprachgepflogenheiten, die von ihnen als diskriminierend empfunden werden. Der oft selbstgerechte, anklagende Ton sowie die scharfe Trennung zwischen Schwarzen und Weißen lassen diesen neuen Antirassismus autoritär und zensorisch erscheinen.

Wie die Beiträge in diesem Band zeigen, sprechen die Aktivisten jedoch keinesfalls für »alle Schwarzen«. Immer mehr Kritiker weisen darauf hin, dass BLM nicht nur die Gesellschaft spaltet, sondern auch auf fragwürdigen historischen Prämissen beruht. Mit Beiträgen von:
Manny Acquah (Interview), Martin Bartholmy, Sabine Beppler-Spahl, Michael Crowley, Ceri Dingle (Interview), Coleman Cruz Hughes, Xin Du, Promise Frank Ejiofor, Kai Funkschmidt, Frank Furedi, Inaya Folarin Iman, Helen Gebru (Interview), Ulrich van der Heyden (Interview), Joanna Williams, Kevin Yuill, Kolja Zydatiss

Pandemischer Szientismus

Wissenschaft, die sich in der Coronapolitik für die technokratische Steuerung der Bevölkerung missbrauchen lässt, schadet sich und der Gesellschaft.
Neun Thesen eines Leopoldina-Mitglieds.


Der Beitrag von Prof. Michael Esfeld (Er lehrt Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne (Schweiz) und gehört seit 2009 der deutschen Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften an) ist in NovoArgumente erschienen und kann dort gelesen werden.

Den Sanitarismus in seinem Lauf …

Den Begriff des Sanitarismus hat Novo-Autor Günter Ropohl mitentwickelt. Der Begriff ist vielen noch nicht geläufig, das Phänomen aber geht viral und mündet in eine Gesundheitsdiktatur.

»Es wird Zeit, auch einen Begriff für die staatliche Übergriffigkeit im Namen der Gesundheit zu formulieren«, schrieb der Künstler und Autor Gerd Buurman kürzlich aus Anlass der Coronapolitik. »Ich schlage folgenden Begriff vor: Sanitarismus.« Mit Verlaub, geschätzter Kollege, um eine Premiere handelt es sich dabei nicht. Das Wort ist schon älteren Datums – wenngleich wohl jünger als das ungefähre englische Pendant »healthism«. Um den Begriff verdient gemacht hat sich in Deutschland ein Wissenschaftler, der letzten Freitag vor fünf Jahren verstorben ist: Prof. Dr. Günter Ropohl.

Ropohl (1939-2017) war Ingenieur, Technikphilosoph und -soziologe. Jahrzehntelang hatte er an der Frankfurter Goethe-Universität den Lehrstuhl für Allgemeine Technologie inne. Ein anerkannter Fachmann an der Schnittstelle von Gesellschaft und Technik, der sich mit Themen wie Technikfolgenabschätzung und Arbeitslehre beschäftigte, aber auch nicht um kontroverse politische Einschätzungen verlegen war. Vom Sanitarismus schrieb er 2009 in einem Sammelband, nannte »“Gesundheit statt Lebensqualität“ [dessen] unausgesprochene Devise«. Später definierte er Sanitarismus als »eine inzwischen verbreitete Ideologie, die den Wert der Gesundheit verselbständigt und darüber alle anderen Werte eines guten Lebens und demokratischen Gemeinwesens – Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft, Lebensfreude usw. – hintanstellt«.

Der Artikel von Christoph Lövenich erschien am 31. Januar 2022 in NOVO ARGUMENTE und kann dort vollständig gelesen werden.