»Liebe*r Pfeiferaucher*in«!

Mal was anderes, was uns aber auch angeht:
Wollen wir uns wirklich in Zukunft so anreden und anreden lassen? Das Gendern wird von einer kleinen, aber einflussreichen Minderheit weiterverbreitet, obwohl es von einer großen Mehrheit der Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen abgelehnt wird. Viele sind der Auffassung, dass mit dieser Misshandlung der Sprache Schluss gemacht werden sollte.

Die Diskussion über Sinn und Unsinn des Genderns bewegt sich zurzeit auf einem etwas höheren Niveau als noch vor einiger Zeit, weil sich namhafte Autorinnen, Autoren und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einschalten und Stellung nehmen (siehe die jüngsten Beiträge in der ZEIT, der FAZ und in chrismon).


Richtig Gendern?
Nein, Gendern richtig kritisieren!

Paul Pfeffer
hat zu dem Thema einen Essay verfasst, nachdem er ein Schreiben des ZDF-Zuschauerservice mit folgender Anrede bekam: »Sehr geehrte*r Zuschauer*in«.
Wer an einer sprachwissenschaftlich orientierten Kritik am Gendern interessiert ist, nimmt sich eine halbe Stunde Zeit und liest hier.
Interessant vielleicht auch Paul Pfeffers Leserbrief in der FAZ vom 1. Februar 2021.

TKB auf ZOOM

Im »Idyll« konnten wir am 29. Oktober 2020 das letzte Mal persönlich zusammen sitzen, reden, rauchen, trinken – heute, am 4. Februar 2021, nach dreizehn Wochen, das erste Mal auf Distanz via ZOOM. Es funktionierte, der eine beim Bier, der zweite beim Rotwein, der dritte beim Whisky hatten wir eine unterhaltsame Stunde und werden ein solches Treffen wiederholen.
Und: wir wollen wieder zum Friseur …

(c) DvK

Helfen wir dem »Idyll«

Unsere »Klubgaststätte« ist in Not. Seit inzwischen über vier Wochen, seit 1. November 2020, ist sie gezwungenermaßen erneut geschlossen. Ein Ende der Schließzeit ist zur Zeit nicht absehbar. Die staatlichen Hilfen tragen nur einen Teil der laufenden Kosten … 


Spendenaktion 
Das TKB hat sich als Klub schon früh an der Spendenaktion zugunsten des »Idyll« beteiligt – ebenso wie individuell viele unsere Mitglieder und Freunde. 
Hier kann jede/jeder sich beteiligen
helfen wir dem »Idyll«!

Die nicht ganz so neue Normalität

Schon die ‚alte Normalität‘ vor der aktuellen Corona-Hysterie war von der gezielten Entnormalisierung des Gewohnten geprägt. Jetzt beschleunigt sich dieser Prozess nur.

Die »neue Normalität« bzw. das »new normal« wurde schon in der Frühphase der Corona-Verordnungen propagiert. Bereits damals war klar, dass man keinen kurzen Ausnahmezustand, sondern dauerhafte Veränderungen implementieren wollte.

Die Kritiker dieser neuen Zeit seien, so ARD-Mann Rainald Becker bereits vor einem halben Jahr, allesamt »Wirrköpfe« und »Spinner« (hier kommentiert von Gunnar Kaiser). »Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher«, wies er die Dissidenten streng zurecht. Das mag die Anhänger der Freiheit und des gesunden Menschenverstands erzürnen, die noch an gestrigen Ritualen wie dem Händeschütteln, dem Umarmen oder dem Feiern hängen. Doch es stellt sich die Frage: Welche Normalität hatten wir im Februar dieses Jahres oder im November 2019 eigentlich?


Hier zum vollständigen Beitrag von Christoph Lövenich in NOVO ARGUMENTE.

Wir sagen Nein zum Ekelbild!

Netzwerk Rauchen | screenshot

Bei den EU-Schockbildern auf den Tabakpackungen gibt es drei Sets mit je 14 Bildern, die jährlich wechseln. Da das Inkrafttreten der TPD 2 für Deutschland inzwischen vier Jahre zurückliegt, haben Raucher alles schon mal gesehen. Die zweite Staffel, die wir ab Mai 2017 bewundern durften, liegt seit einigen Wochen wieder in den Läden.

Mit Information oder gar Aufklärung hat es überhaupt nichts zu tun, wenn man einseitige Angstmache verbreitet und in den Köpfen der Menschen verankern will. Bei den »Warnhinweisen« handelt es sich um manipulative Un- und Halbwahrheiten, mittels derer Rauchern wie Nichtrauchern ein monströses Zerrbild des Rauchens eingetrichtert werden soll.

Ein Bild lügt mehr als tausend Worte: Was einseitige Behauptungen alleine nicht ausrichten können, sollen emotionalisierende Abbildungen erreichen. Irrationale Manipulation darf aber kein Mittel der Politik sein!

Was sollen die bebilderten Ekelbotschaften bezwecken? Angeblich Leute vom Rauchen abhalten, und dazu soll jedes Mittel recht sein. Die diesbezügliche Wirksamkeit ist aber mehr als zweifelhaft. Tatsächlich geht es darum,

  1. das Tabakrauchen weiter zu diffamieren und gesellschaftlich – gerade bei Nichtrauchern – in ein immer schlechteres Licht zu rücken, und
  2. um Gehässigkeit gegenüber den Rauchern.


Hier zum vollständigen Artikel von »Netzwerk Rauchen« mit den Kommentaren zu den einzelnen »Ekelbildern«.

»Ich vertraue den Experten!«

Das vermeintliche Vertrauen in Corona-»Experten« ist oft nur Vertrauen in die staatliche Autorität. Wer seine Mündigkeit nicht an Drostens Garderobe abgeben will, muss sich ein eigenes Urteil bilden.

»Ich vertraue den Experten!« ist ein Satz, der mir in den letzten Monaten immer dann entgegengeschleudert wurde, wenn meine Diskussionsgegner mit ihrem Latein am Ende waren. Da sie stets schon zu Beginn der Diskussion am Ende waren, eröffneten sie diese gleich mit jenem Satz. Meine Argumente wurden gekontert, indem man mit gewissem Stolz erklärte, man selber habe kein anderes Argument als das Argumentum ad verecundiam, das Argument der Autorität. Mir wurde letztere abgesprochen und ein Dunning-Kruger-Effekt unterstellt, wonach inkompetente Menschen ihre Kompetenz überschätzen.


Der Beitrag von Klaus Alfs in NOVO Argumente
kann in vollem Wortlaut hier gelesen werden.

LOCKDOWN SESSIONS

Micha Maass | (c) Uwe Arens

Micha Maass
(dr, https://www.michamaass.de) und die mit ihm befreundeten Musikerinnen und Musiker haben uns viele spannende und faszinierende Blues-Abende im Treptower »Idyll« bereitet. Der Corona-Lockdown und seine Folgen haben fast alle ihre Auftritte und Verdienstmöglichkeiten seit März 2020 zunichte gemacht.

Als sämtliche Musikclubs zur Absperrzone erklärt und die großen Festivals abgesagt wurden, ist ihre Haupteinnahmequelle von heute auf morgen versiegt. Daher greifen sie auf außergewöhnlichen Maßnahmen zurück, um über die Runden zu kommen. Dies belegen die unzähligen Wohnzimmerkonzerte, die in den sozialen Medien als Livestream kursieren. So wird der Hut virtuell herumgereicht – das, was rein fließt, hilft dem jeweiligen Musiker / der jeweiligen Musikerin, die mageren Zeiten zu überstehen.

Einige der weltbesten Bluesmusiker kamen virtuell zusammen, um eine außergewöhnliche Doppel-CD aufzunehmen:

(c) CrossCut Records

LOCKDOWN SESSIONS
»Hot Blues and Boogie
to fight that cabin fever!«

32 KÜNSTLER – 8 LÄNDER – 25 SONGS

Weitere Information in der Pressemeldung, die als pdf-Datei hier geladen werden kann.


Um die Künstler direkt zu unterstützen, empfehlen wir,
direkt bei Micha Maas zu bestellen: Hier geht es zu seinem Shop.
Die Doppel-CD kostet 16,95 Euro.