Den Sanitarismus in seinem Lauf …

Den Begriff des Sanitarismus hat Novo-Autor Günter Ropohl mitentwickelt. Der Begriff ist vielen noch nicht geläufig, das Phänomen aber geht viral und mündet in eine Gesundheitsdiktatur.

»Es wird Zeit, auch einen Begriff für die staatliche Übergriffigkeit im Namen der Gesundheit zu formulieren«, schrieb der Künstler und Autor Gerd Buurman kürzlich aus Anlass der Coronapolitik. »Ich schlage folgenden Begriff vor: Sanitarismus.« Mit Verlaub, geschätzter Kollege, um eine Premiere handelt es sich dabei nicht. Das Wort ist schon älteren Datums – wenngleich wohl jünger als das ungefähre englische Pendant »healthism«. Um den Begriff verdient gemacht hat sich in Deutschland ein Wissenschaftler, der letzten Freitag vor fünf Jahren verstorben ist: Prof. Dr. Günter Ropohl.

Ropohl (1939-2017) war Ingenieur, Technikphilosoph und -soziologe. Jahrzehntelang hatte er an der Frankfurter Goethe-Universität den Lehrstuhl für Allgemeine Technologie inne. Ein anerkannter Fachmann an der Schnittstelle von Gesellschaft und Technik, der sich mit Themen wie Technikfolgenabschätzung und Arbeitslehre beschäftigte, aber auch nicht um kontroverse politische Einschätzungen verlegen war. Vom Sanitarismus schrieb er 2009 in einem Sammelband, nannte »“Gesundheit statt Lebensqualität“ [dessen] unausgesprochene Devise«. Später definierte er Sanitarismus als »eine inzwischen verbreitete Ideologie, die den Wert der Gesundheit verselbständigt und darüber alle anderen Werte eines guten Lebens und demokratischen Gemeinwesens – Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft, Lebensfreude usw. – hintanstellt«.

Der Artikel von Christoph Lövenich erschien am 31. Januar 2022 in NOVO ARGUMENTE und kann dort vollständig gelesen werden.

Keine Angst vor Omikron

Die Omikron-Variante des Coronavirus wird zur Panikmache genutzt. Dabei ähnelt nach bisherigen Erkenntnissen der Krankheitsverlauf in den meisten Fällen einer herkömmlichen Erkältung.

Eine renommierte Expertin aus Südafrika entdeckt eine neue Variante und wie reagiert die so genannte „westliche Welt“? Das Panik-Orchester spielt sein Varianten-Konzert. Das ist inzwischen eine Tradition, widerstrebt aber jeder Evidenz und sogar Grundlagenwissen zu Coronaviren.

Auf dem üblichen Weg von der Pandemie in die Endemie sind die dominant werdenden Varianten immer ansteckender, aber weniger gefährlich. Das haben wir schon bei Delta gesehen. Es gibt also gar keine wissenschaftliche Basis, vor Varianten, die das Virusgeschehen künftig dominieren könnten, irgendeine Panik zu verbreiten. Man muss sie beobachten, aber dabei eben auch die sprichwörtliche Kirche im Dorf lassen.

Der Artikel von Julius Felix kann vollständig bei Novo Argumente gelesen werden. 

Blues und Bulette I …

… oder Eisbein gab es am 18. November 2021 zu essen im »Idyll« – zum Blues von Stefano Ronchi aus Genua an der Gitarre und Micha Maass aus Berlin am Schlagwerk. Beide sowohl zusammen als auch mit ihren Solis herausragend, Stefanos Stimme faszinierend.
Für uns fünf TKB-Mitglieder – bestens mit Eisbein, Buletten, Bier, Wein und Doppelkorn versorgt vom Idyll-Wirt Mirko und seiner Mutter in der Küche – war es ein wunderbarer und anregender, ein mitreißender Abend. (Unter 2G-Bedingungen.)

(c) DvK

Transgender versus Freiheit

Beim Transgender-Hype geht es nicht um Befreiung – es geht um Zwang und Kontrolle.

Der Transgenderismus hat sich zu einer der einflussreichsten Ideologien unserer Zeit entwickelt. Er formt das Verhalten und Denken der Menschen um, um ein bestimmtes politisches Ziel zu erreichen: die Aufhebung der Bedeutung des biologischen Geschlechts. Und er untergräbt die tradierten kulturellen Annahmen darüber, was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein. Vor allem aber ist der Transgenderismus eine intolerante Kraft, die sich Zwangsmitteln bedient, und die bei den politischen und kulturellen Eliten sowohl im Vereinigten Königreich als auch in den USA großen Anklang gefunden hat. …
… Schon George Orwell warnte, dass die Kontrolle der Sprache und die Neudefinition von Wörtern der erste Schritt derjenigen ist, die versuchen, die Gedanken der Menschen zu kontrollieren.


Der Artikel von Frank Furedi ist in NOVO ARGUMENTE erschienen und kann dort vollständig gelesen werden.

Der #metoo-Puritanismus ist in Deutschland angekommen

»Julian Reichelt ist entthront«, jubelte die Berliner Zeitung, nachdem die Springer SE gezwungen wurde, ihren Bild-Chef zu entlassen. Gezwungen ist das richtige Wort; denn Reichelt, eine der schillerndsten und polarisierendsten Figuren der deutschen Medienlandschaft, verlor seinen Job, nachdem ihm in einem Artikel der New York Times (NYT) Ehebruch vorgeworfen wurde. In dem Artikel wurde behauptet, dass Reichelt, der seit 2016 verheiratet ist, Affären mit jüngeren Kolleginnen hatte. Springer, so das Fazit der NYT, stecke in der Vergangenheit fest, wenn es um Werte am Arbeitsplatz gehe.


Der ganze Artikel von Sabine Beppler-Spahl kann auf NOVO ARGUMENTE gelesen werden.

Neuer Name – ähnlicher Inhalt?

Dunhill stellte vor einiger Zeit seine Tabakproduktion ein. Aus diesem Anlass wurde seitens McConnell eine komplett neue Serie mit insgesamt 18 Tabaken eingeführt, die den eingestellten Dunhills »nachgeahmt« sein sollen. Die Mischmeister bei Kohlhase griffen auf die alten Rezepturen zurück, womit auch der Name der Serie »Heritage« geboren wurde.