smokersplanet.de an der Seite des VDP

In diesem Jahr feiert smokersplanet.de als Presse-Partner an der Seite des VDP Jubiläum: 15 Jahre smokerspress publishing house.

Ein Blick hinter die Kulissen mit Stimmen und Ansichten aus der Branche

Ein Rückblick auf 15 Jahre Nachrichtenarbeit aus und für die Tabak- und Genusswelt – verbunden mit einem Ausflug hinter die Kulissen. smokerspress publishing house:

Das Jubiläums-Magazin.mehr lesen

Der kalte Zwang des Steuerns und Lenkens

Die nächste Kaskade an Tabaksteuererhöhungen steht bevor.
Dampfen und Wasserpfeifen sind besonders betroffen.
So dreht sich die Abwärtsspirale der Umerziehung weiter. 

(c) pixabay

»Es dürfen hier einmal die Fragen gestattet sein, warum dieser Gesetzentwurf überhaupt und dann noch so spät in der Legislaturperiode eingebracht worden ist«, gab diesen Monat ein CDU-Bundestagsabgeordneter zu Protokoll, »und ob sich die aufwendige Beratung der letzten Wochen auch gelohnt hat.« Antwort zu 1): Es ging um Tabaksteuererhöhungen, die haben höchste Priorität, die Gängelung der Raucher duldet keinen Aufschub, genauso wenig wie z.B. der Staatstrojaner. Antwort zu 2): Ja, denn zumindest bei den Tabakwaren hat man noch mehr Erhöhungen durchgesetzt als vorgeschlagen, und je krasser, desto besser in unserer schönen neuen Zeit. 

Von 2022 bis 2026 greift nun (zum wiederholten Male) eine Kettensteuererhöhung, in vier statt wie von der Bundesregierung ursprünglich geplant fünf Schritten (2024 bleibt diese Belastung gleich), dafür aber heftiger. Schon jetzt gehen rund 80 Prozent des Kaufpreises einer Zigarettenpackung für Steuern drauf, aber rote Linien beachtet man dort (wie anderswo in der Politik) längst nicht mehr. Hinzu kommen eine starke Erhöhung bei den Liquids für Dampfer (wobei es sich nicht einmal um Tabakprodukte handelt) und bei Tabakerhitzung sowie eine Zusatzsteuer auf Wasserpfeifentabak, denn dessen wachsende Popularität schreit nach Bestrafung. 

Sicher, »Rauchen hat [bei Corona] fast den gleichen protektiven Effekt wie eine Impfung« und wenn dieser Virus wirklich so schlimm und Immunität dagegen so wichtig wäre, müsste man ja für alle Tabakraucher dankbar sein. Dann hätte die von WHO, EU usw. anvisierte reine Nichtrauchergesellschaft auch bei Atemwegsinfekten so ihre Nachteile. Man könnte also den Tabakgenießern fiskalisch ein wenig entgegenkommen. Aber halt, eine Tabaksteuersenkung gab es zuletzt zu Ludwig Erhards Zeiten. Und gerade seit der Jahrtausendwende hat sich das Tempo der Erhöhungen enorm beschleunigt, genau wie das der anderen Anti-Tabak-Maßnahmen (Ekelaufdrucke auf Packungen, gesetzliche Rauchverbote, Abschaffung von Aromen usw.).

Der Artikel von von Christoph Lövenich ist in NovoArgumente erschienen und kann vollständig auf deren Internetseite gelesen werden. 

Dampfen und Rauchen – was sagt die Wissenschaft?

Tabakerhitzer und E-Zigaretten
als sinnvolle Rauchalternative anerkennen

(c) reemtsma

Alle paar Wochen ist es wieder so weit: Eine Behörde oder Interessenvertretung wird in den Medien zitiert und stellt nicht nur das Rauchen, sondern auch gleich sämtliche Alternativen zum Nikotinkonsum in Frage, zum Beispiel die E-Zigarette und das »Dampfen«. Zuletzt machte die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) mit einer Pressemitteilung Schlagzeilen. Fazit der Meldung: »Die DHS sieht die E-Zigarette eindeutig als Suchtmittel. Es ist derzeit kein positiver Effekt von E-Zigaretten in der Gesamtbevölkerung zu sehen, weder für Nichtrauchende, die in der Gesamtbevölkerung mit 75 Prozent die Mehrheit darstellen, noch für die meisten Tabakrauchenden.«

Wer sich die Quellen für diese These ansieht, stellt rasch fest, dass viele Aussagen selbstreferenziert sind oder auf Studien mittlerweile umstrittener Wissenschaftler wie Stanton Glantz aus Kalifornien beruhen. Das ist schade, denn das Potenzial alternativer Produkte wird damit von vornherein negiert und eine Diskussion generell abgelehnt.


Der gesamte Artikel kann auf der Internetseite von SmokersPlanet gelesen werden.

Der erste Sommerabend …

… am 3. Juni 2021 in Berlin,
der erste Tag, an dem das »Idyll wieder öfffnen konnte,
das erste Mal, dass sich das Tabakskollegium nach mehr als sieben Monaten wieder treffen konnte – DANKE an unseren Wirt Mirko …

von links: Stefan, Jörg, Monique, Ines, Rico, Jana und Dirk,
Robin sah kurze Zeit via Internet vorbei,
nur Jens fehlte, da er am Abend arbeiten musste.

Wir haben es genossen, gut gegessen und getrunken und geredet und gingen erst kurz vor Mitternacht wieder auseinander.

Was die Deutschen rauchen

In Deutschland ist die Zahl der Raucher in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Laut einer aktuellen Umfrage des Statista Global Consumer Survey unter 2.601 Befragten von 18 bis 64 Jahren ist die überwiegende Mehrheit Nichtraucher (53 Prozent). Raucher in Deutschland konsumieren vorrangig Zigaretten (35 Prozent) oder Tabak zum selber Drehen (17 Prozent).

Elf Prozent der Befragten rauchen zumindest gelegentlich E-Zigaretten. Weniger verbreitet sind dagegen Shisha (6 Prozent), Vaporizer (5 Prozent) und Zigarren, wie die Statista-Grafik zeigt. Die Umfrage wurde in drei Befragungswellen durchgeführt, die aktuellsten Daten stammen vom März 2021. Mehrfachangaben waren möglich.

Quelle
Beitrag vom 19. Mai 2021 von Frauke Suhr auf statista.

Anmerkung
Wir Pfeifenraucher sind wahrscheinlich als »Exoten« unter »Sonstiges« einsortiert …

Gängelung von Gewohnheit und Genuss

Eingriffe in die persönliche Lebensführung mehren sich. Die Rechte der Bürger in ihrer privaten und alltäglichen Sphäre erodieren zusehends.

(c) flickr_davide_damico

Morgens schaltet sie als Erstes das Licht ein. Mit Energiesparleuchte, weil Glühbirnen verboten sind.
Kurz danach zündet sie eine Zigarette an, die teure Packung mit EU-Ekelbildern verunziert. Kein Menthol mehr, das ist auch gerade verboten worden.
Sie trinkt zum Mittag ein Glas Sprite. Weniger Zucker als früher, den hat der Hersteller auf politischen Druck reduziert.
Zwischendurch checkt sie Twitter auf ihrem Handy. Ein paar Posts kann sie nicht lesen, die sind in Deutschland ausgeblendet.
Zu Hause steht später das Staubsaugen an. Das neue Gerät hat eine gedrosselte Saugleistung, wegen der EU-Ökodesign-Richtlinie.
Als sie zu Bett geht, fragt sie sich: Was wird wohl morgen noch alles eingeschränkt werden?

Der vollständige Artikel von Christoph Lövenich steht auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE

Lockdowns und die vergessene Wissenschaft

Foto: Alexandra_Koch via Pixabay / CC0

Dass Corona-Maßnahmen wie Lockdowns eine nennenswerte Wirkung bei der Virusbekämpfung entfalten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Man sollte stattdessen auf Eigenverantwortung setzen.

Das hehre Ziel der Konferenz von Ministerpräsidenten und Kanzlerin ist es, so genannte Nicht-Pharmazeutische-Interventionen (NPIs), zu beschließen, die das Coronavirus eindämmen sollen. Das Problem ist, dass es sich bei diesen NPIs in der Beschlussfassung um gefühlte Wahrheiten handelt. Evaluiert werden diese seitens des Gremiums nicht und wissenschaftlich begründet ebenfalls nicht, denn dazu würde gehören, die gesamte Studienlage einzubeziehen. Viel lieber bedient man sich einer Art des Hausverstandes, der auf den ersten Blick einleuchtend scheint, auf den zweiten Blick aber wesentliche Denkfehler begeht, was dann letztendlich allen schadet. Dazu kommt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse deutlich dagegen sprechen.

Wie reduziert der Lockdown Kontakte? Die simple Grundidee ist: Das Virus wird über Kontakte übertragen, also muss man Kontakte reduzieren. Das Problem ist dabei, dass das zu viel generalisiert. Darum funktioniert der Lockdown auch nicht so, wie man dachte. Aus einem kurzen »Wellenbrecher-Shutdown« ist so ein monatelanger Dauerzustand geworden, der an den Nerven und der Wirtschaft zehrt. 1,5 Milliarden Euro kostet Deutschland jede Woche Lockdown.


Der gesamte Artikel von Julius Felix kann bei Novo Argumente nachgelesen werden.