Neuer Name -ähnlicher Inhalt?

Dunhill stellte vor einiger Zeit seine Tabakproduktion ein. Aus diesem Anlass wurde seitens McConnell eine komplett neue Serie mit insgesamt 18 Tabaken eingeführt, die den eingestellten Dunhills »nachgeahmt« sein sollen. Die Mischmeister bei Kohlhase griffen auf die alten Rezepturen zurück, womit auch der Name der Serie »Heritage« geboren wurde.

»Der Zweck ist Einschüchterung aller anderen«

Graffito – © pixabay | Dimitris Vetsikas

Interview mit Karo Voormann

Die Internetseite cancelculture.de sammelt seit 2020 einschlägige Fälle aus dem deutschsprachigen Raum.

Thilo Spahl:
Karo, du machst seit einem guten halben Jahr für das Freiblickinstitut die Website cancelculture.de. Warum?

Karo Voormann:  
Die Seite ist eine Art öffentliche Sammlung, aus der sich dann für jeden nachvollziehbar ein Bild des Phänomens ergibt. Auch für uns, die wir das Ganze ins Leben gerufen haben und nun einigermaßen fleißig befüllen. Dabei geht es uns nicht um die »Opfer«, sondern um die Kultur.

T.S.: Du meinst die »angeblichen Opfer«, die in Wirklichkeit ja nur davon profitieren.

K.V.: Genau. Als die Kritik an der Cancel Culture in Deutschland ein wenig lauter wurde, kam ja schnell die Reaktion, das sei alles nur Gejammer von irgendwelchen »Rechten« und schon deshalb nur ein Phantom, weil Dieter Nuhr immer noch munter im Fernsehen auftritt und Lisa Eckhart ihren Roman nach der Absage in Hamburg wahrscheinlich viel besser verkauft als ohne sie. Das stimmt ja auch. Aber es zeigt nur, dass es einige wenige gibt, die die Angriffe gut aushalten können.

Das gesamte Interview mit Karo Voormann kann auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE gelesen werden.

Die Corona-APO

(c) NovoArgumente

Jenseits der Parlamente hat sich eine Protestbewegung gegen die Pandemiepolitik gebildet, die im Parteiensystem bisher nicht adäquat repräsentiert wird. Sie überschreitet politische Lagergrenzen.

Wenn wir an »68« denken, fällt uns vielleicht die Studentenbewegung ein, auch das Stichwort APO. Selbstverständlich als Außerparlamentarische Opposition statt, wie heute, im Zeitalter des Sanitarismus, als Abkürzung für Apotheke. In Apotheken gab es 1968 keine Masken und Tests, als die Hongkong-Grippe ihren Anfang nahm. An diese Pandemie denkt heute wohl niemand beim Stichwort 68. Denn damals wäre niemand auch nur auf die Idee gekommen, eine Atemwegsinfektion als Vorwand für repressive Politik zu nutzen. Auch nicht, als während des Winters 1969/1970 mitten im Zentrum der Studentenrevolte, in West-Berlin, die Krankenhäuser deswegen über (reale) Überfüllung zu klagen hatten.


Der gesamte Artikel von Christoph Lövenich kann in NovoArgumente gelesen werden.

Weltuntergang abgesagt

Mit unserem Planeten geht´s zu Ende, oder doch nicht? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.

»Wo bleibt das Positive?« So hieß es früher in den Redaktionen, wenn schon wieder Beiträge angeboten wurden, der Globus ginge alsbald den Bach hinunter. Bei allem, was wir täten, oder auch unterließen, dräue über kurz oder lang ein Weltuntergang.

Geistiger Vater dieser Endzeit-Visionen war der Club of Rome. Dass seine Prognosen samt und sonders in die Grütze gingen, störte niemanden. Nun ist es wieder mal Zeit, Bilanz zu ziehen. Denn es liegt ein neuer Bericht zum Simon-Abundance-Index vor, benannt nach dem Ökonom Julian Simon (1932-1998).

Mit diesem Index wird seit 1980 der Wohlstand der Völker gemessen. Dazu werden die Weltmarkt-Preise von lebenswichtigen Gütern abgeglichen mit der globalen Lohnentwicklung. Was denken Sie was herauskommt, wenn man den Zeitraum von 1980 bis 2020 betrachtet? Nun: »Die Erde ist im Jahr 2020 um 608 Prozent reicher als im Jahr 1980«, so der Ökonomieprofessor Gale Pooley. Und der einzelne Erdenbürger? Seine Ressourcen sind um 300 Prozent gestiegen – also pro Nase. Der Bericht führt damit die populären Prognosen des Club of Rome und anderer Propheten ad absurdum.

Hier den vollständigen Beitrag nachhören und -sehen:

smokersplanet.de an der Seite des VDP

In diesem Jahr feiert smokersplanet.de als Presse-Partner an der Seite des VDP Jubiläum: 15 Jahre smokerspress publishing house.

Ein Blick hinter die Kulissen mit Stimmen und Ansichten aus der Branche

Ein Rückblick auf 15 Jahre Nachrichtenarbeit aus und für die Tabak- und Genusswelt – verbunden mit einem Ausflug hinter die Kulissen. smokerspress publishing house:

Das Jubiläums-Magazin.mehr lesen

Der kalte Zwang des Steuerns und Lenkens

Die nächste Kaskade an Tabaksteuererhöhungen steht bevor.
Dampfen und Wasserpfeifen sind besonders betroffen.
So dreht sich die Abwärtsspirale der Umerziehung weiter. 

(c) pixabay

»Es dürfen hier einmal die Fragen gestattet sein, warum dieser Gesetzentwurf überhaupt und dann noch so spät in der Legislaturperiode eingebracht worden ist«, gab diesen Monat ein CDU-Bundestagsabgeordneter zu Protokoll, »und ob sich die aufwendige Beratung der letzten Wochen auch gelohnt hat.« Antwort zu 1): Es ging um Tabaksteuererhöhungen, die haben höchste Priorität, die Gängelung der Raucher duldet keinen Aufschub, genauso wenig wie z.B. der Staatstrojaner. Antwort zu 2): Ja, denn zumindest bei den Tabakwaren hat man noch mehr Erhöhungen durchgesetzt als vorgeschlagen, und je krasser, desto besser in unserer schönen neuen Zeit. 

Von 2022 bis 2026 greift nun (zum wiederholten Male) eine Kettensteuererhöhung, in vier statt wie von der Bundesregierung ursprünglich geplant fünf Schritten (2024 bleibt diese Belastung gleich), dafür aber heftiger. Schon jetzt gehen rund 80 Prozent des Kaufpreises einer Zigarettenpackung für Steuern drauf, aber rote Linien beachtet man dort (wie anderswo in der Politik) längst nicht mehr. Hinzu kommen eine starke Erhöhung bei den Liquids für Dampfer (wobei es sich nicht einmal um Tabakprodukte handelt) und bei Tabakerhitzung sowie eine Zusatzsteuer auf Wasserpfeifentabak, denn dessen wachsende Popularität schreit nach Bestrafung. 

Sicher, »Rauchen hat [bei Corona] fast den gleichen protektiven Effekt wie eine Impfung« und wenn dieser Virus wirklich so schlimm und Immunität dagegen so wichtig wäre, müsste man ja für alle Tabakraucher dankbar sein. Dann hätte die von WHO, EU usw. anvisierte reine Nichtrauchergesellschaft auch bei Atemwegsinfekten so ihre Nachteile. Man könnte also den Tabakgenießern fiskalisch ein wenig entgegenkommen. Aber halt, eine Tabaksteuersenkung gab es zuletzt zu Ludwig Erhards Zeiten. Und gerade seit der Jahrtausendwende hat sich das Tempo der Erhöhungen enorm beschleunigt, genau wie das der anderen Anti-Tabak-Maßnahmen (Ekelaufdrucke auf Packungen, gesetzliche Rauchverbote, Abschaffung von Aromen usw.).

Der Artikel von von Christoph Lövenich ist in NovoArgumente erschienen und kann vollständig auf deren Internetseite gelesen werden. 

Dampfen und Rauchen – was sagt die Wissenschaft?

Tabakerhitzer und E-Zigaretten
als sinnvolle Rauchalternative anerkennen

(c) reemtsma

Alle paar Wochen ist es wieder so weit: Eine Behörde oder Interessenvertretung wird in den Medien zitiert und stellt nicht nur das Rauchen, sondern auch gleich sämtliche Alternativen zum Nikotinkonsum in Frage, zum Beispiel die E-Zigarette und das »Dampfen«. Zuletzt machte die Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) mit einer Pressemitteilung Schlagzeilen. Fazit der Meldung: »Die DHS sieht die E-Zigarette eindeutig als Suchtmittel. Es ist derzeit kein positiver Effekt von E-Zigaretten in der Gesamtbevölkerung zu sehen, weder für Nichtrauchende, die in der Gesamtbevölkerung mit 75 Prozent die Mehrheit darstellen, noch für die meisten Tabakrauchenden.«

Wer sich die Quellen für diese These ansieht, stellt rasch fest, dass viele Aussagen selbstreferenziert sind oder auf Studien mittlerweile umstrittener Wissenschaftler wie Stanton Glantz aus Kalifornien beruhen. Das ist schade, denn das Potenzial alternativer Produkte wird damit von vornherein negiert und eine Diskussion generell abgelehnt.


Der gesamte Artikel kann auf der Internetseite von SmokersPlanet gelesen werden.

Der erste Sommerabend …

… am 3. Juni 2021 in Berlin,
der erste Tag, an dem das »Idyll wieder öfffnen konnte,
das erste Mal, dass sich das Tabakskollegium nach mehr als sieben Monaten wieder treffen konnte – DANKE an unseren Wirt Mirko …

von links: Stefan, Jörg, Monique, Ines, Rico, Jana und Dirk,
Robin sah kurze Zeit via Internet vorbei,
nur Jens fehlte, da er am Abend arbeiten musste.

Wir haben es genossen, gut gegessen und getrunken und geredet und gingen erst kurz vor Mitternacht wieder auseinander.