»Der Zweck ist Einschüchterung aller anderen«

Graffito – © pixabay | Dimitris Vetsikas

Interview mit Karo Voormann

Die Internetseite cancelculture.de sammelt seit 2020 einschlägige Fälle aus dem deutschsprachigen Raum.

Thilo Spahl:
Karo, du machst seit einem guten halben Jahr für das Freiblickinstitut die Website cancelculture.de. Warum?

Karo Voormann:  
Die Seite ist eine Art öffentliche Sammlung, aus der sich dann für jeden nachvollziehbar ein Bild des Phänomens ergibt. Auch für uns, die wir das Ganze ins Leben gerufen haben und nun einigermaßen fleißig befüllen. Dabei geht es uns nicht um die »Opfer«, sondern um die Kultur.

T.S.: Du meinst die »angeblichen Opfer«, die in Wirklichkeit ja nur davon profitieren.

K.V.: Genau. Als die Kritik an der Cancel Culture in Deutschland ein wenig lauter wurde, kam ja schnell die Reaktion, das sei alles nur Gejammer von irgendwelchen »Rechten« und schon deshalb nur ein Phantom, weil Dieter Nuhr immer noch munter im Fernsehen auftritt und Lisa Eckhart ihren Roman nach der Absage in Hamburg wahrscheinlich viel besser verkauft als ohne sie. Das stimmt ja auch. Aber es zeigt nur, dass es einige wenige gibt, die die Angriffe gut aushalten können.

Das gesamte Interview mit Karo Voormann kann auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE gelesen werden.

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