Weltuntergang abgesagt

Mit unserem Planeten geht´s zu Ende, oder doch nicht? Es spricht der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des EU.L.E. e.V.

»Wo bleibt das Positive?« So hieß es früher in den Redaktionen, wenn schon wieder Beiträge angeboten wurden, der Globus ginge alsbald den Bach hinunter. Bei allem, was wir täten, oder auch unterließen, dräue über kurz oder lang ein Weltuntergang.

Geistiger Vater dieser Endzeit-Visionen war der Club of Rome. Dass seine Prognosen samt und sonders in die Grütze gingen, störte niemanden. Nun ist es wieder mal Zeit, Bilanz zu ziehen. Denn es liegt ein neuer Bericht zum Simon-Abundance-Index vor, benannt nach dem Ökonom Julian Simon (1932-1998).

Mit diesem Index wird seit 1980 der Wohlstand der Völker gemessen. Dazu werden die Weltmarkt-Preise von lebenswichtigen Gütern abgeglichen mit der globalen Lohnentwicklung. Was denken Sie was herauskommt, wenn man den Zeitraum von 1980 bis 2020 betrachtet? Nun: »Die Erde ist im Jahr 2020 um 608 Prozent reicher als im Jahr 1980«, so der Ökonomieprofessor Gale Pooley. Und der einzelne Erdenbürger? Seine Ressourcen sind um 300 Prozent gestiegen – also pro Nase. Der Bericht führt damit die populären Prognosen des Club of Rome und anderer Propheten ad absurdum.

Hier den vollständigen Beitrag nachhören und -sehen:

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