Gängelung von Gewohnheit und Genuss

Eingriffe in die persönliche Lebensführung mehren sich. Die Rechte der Bürger in ihrer privaten und alltäglichen Sphäre erodieren zusehends.

(c) flickr_davide_damico

Morgens schaltet sie als Erstes das Licht ein. Mit Energiesparleuchte, weil Glühbirnen verboten sind.
Kurz danach zündet sie eine Zigarette an, die teure Packung mit EU-Ekelbildern verunziert. Kein Menthol mehr, das ist auch gerade verboten worden.
Sie trinkt zum Mittag ein Glas Sprite. Weniger Zucker als früher, den hat der Hersteller auf politischen Druck reduziert.
Zwischendurch checkt sie Twitter auf ihrem Handy. Ein paar Posts kann sie nicht lesen, die sind in Deutschland ausgeblendet.
Zu Hause steht später das Staubsaugen an. Das neue Gerät hat eine gedrosselte Saugleistung, wegen der EU-Ökodesign-Richtlinie.
Als sie zu Bett geht, fragt sie sich: Was wird wohl morgen noch alles eingeschränkt werden?

Der vollständige Artikel von Christoph Lövenich steht auf der Internetseite von NOVO ARGUMENTE

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