Lockdowns und die vergessene Wissenschaft

Foto: Alexandra_Koch via Pixabay / CC0

Dass Corona-Maßnahmen wie Lockdowns eine nennenswerte Wirkung bei der Virusbekämpfung entfalten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Man sollte stattdessen auf Eigenverantwortung setzen.

Das hehre Ziel der Konferenz von Ministerpräsidenten und Kanzlerin ist es, so genannte Nicht-Pharmazeutische-Interventionen (NPIs), zu beschließen, die das Coronavirus eindämmen sollen. Das Problem ist, dass es sich bei diesen NPIs in der Beschlussfassung um gefühlte Wahrheiten handelt. Evaluiert werden diese seitens des Gremiums nicht und wissenschaftlich begründet ebenfalls nicht, denn dazu würde gehören, die gesamte Studienlage einzubeziehen. Viel lieber bedient man sich einer Art des Hausverstandes, der auf den ersten Blick einleuchtend scheint, auf den zweiten Blick aber wesentliche Denkfehler begeht, was dann letztendlich allen schadet. Dazu kommt, dass wissenschaftliche Erkenntnisse deutlich dagegen sprechen.

Wie reduziert der Lockdown Kontakte? Die simple Grundidee ist: Das Virus wird über Kontakte übertragen, also muss man Kontakte reduzieren. Das Problem ist dabei, dass das zu viel generalisiert. Darum funktioniert der Lockdown auch nicht so, wie man dachte. Aus einem kurzen »Wellenbrecher-Shutdown« ist so ein monatelanger Dauerzustand geworden, der an den Nerven und der Wirtschaft zehrt. 1,5 Milliarden Euro kostet Deutschland jede Woche Lockdown.


Der gesamte Artikel von Julius Felix kann bei Novo Argumente nachgelesen werden.

LESENSEWERT


1. Aufl. 2021 [Klarschiff Bd. 17]
ISBN 978-3-96079-086-0
Broschur ● 20,5 x 13,0 cm ● 184 Seiten
Originalausgabe ● 16.80 Euro (D)

e-Book: eISBN 978-3-96079-087-7 (epub) ●
2021 ● 14.99 Euro (D)




Cancel Culture. Demokratie in Gefahr

Das neue Buch »Cancel Culture. Demokratie in Gefahr« von Kolja Zydatiss zeigt auf, wie man Andersdenkenden den Mund verbieten will.

Würde Martin Luther heute leben und eine Rede an einer Universität halten wollen, er könnte es nicht! Alleine die Ankündigung würde einen massiven Proteststurm auslösen und selbst wenn er sprechen dürfte, würde seine Rede wahrscheinlich gestört und er selbst niedergebrüllt werden. Und warum? Nun, er würde wohl eine Meinung vertreten, die ein großer Teil der Öffentlichkeit nicht nur nicht teilt, sondern geradezu anstößig findet. Oder in modernem Sprachjargon: »Diese Meinung kann niemanden zugemutet werden, daher muss sein Auftritt gecancelt werden.«

Damit fände er sich in der folgenden Ausgabe der Kolumne »Die Ausgestoßenen der Woche« wieder, die der Psychologe und freie Autor Kolja Zydatiss seit einigen Monaten bei der Achse des Guten verantwortet. Zydatiss hat jetzt sein erstes Buch vorgelegt, in dem er sich intensiv mit dem Phänomen der Cancel Culture auseinandersetzt und klar herausarbeitet, wie diese die Meinungsfreiheit und damit auch die Demokratie gefährdet.

Eine ausführliche Rezension steht auf der
Internetseite von NOVO ARGUMENTE.

EU will weiter wuchern

Unter dem Vorwand der Krebsbekämpfung plant die EU-Kommission die weitere Gängelung der Tabakgenießer. Damit nicht genug: Alkoholische Getränke sollen Warnhinweise erhalten, auch Fleisch wird bekämpft.

Schon in den 2000er Jahren hat sich die Europäische Union lautstark in der Tabakbekämpfung profiliert: Tabakproduktrichtlinie (TPD 1) mit manipulativen Botschaften auf den Packungen und Nikotin-Höchstwerten, Werbeverbote, Aufruf zu Rauchverboten usw. Sie nimmt auch gesetzgeberischen Einfluss auf Tabaksteuerung. Im vergangenen Jahrzehnt dann die TPD 2 mit einer Kaskade von Einschnitten: Ekelbilder, Aromaverbote, Track & Trace. Das Brüsseler Gebilde ist eben noch abgehobener und WHO-näher als die Bundes- und Landespolitik und dementsprechend noch stärker bevormundungsgeneigt.

Aktuell will die EU den Krebs besiegen. Und das, wo sie sich schon in der Coronapolitik schon nicht mit Ruhm bekleckert hat. Dass bei der Alterung der europäischen Bevölkerung die Todesursache Krebs zunimmt, liegt nahe und darf nicht zum Anlass genommen werden, im Namen der Gesundheit die Freiheit der Menschen weiter zu beschneiden. … 


Den gesamt Artikel (von MIB in Die „TPD2“, News) lesen 
auf der Internetseite von Netzwerk Rauchen.