Risikokommunikation oder Angstmache?

Bei Corona werden systematisch Angstbotschaften verbreitet, etwa zu den Sterbefällen und den Mutationen. Seriöse Kommunikation sähe anders aus.





screenshot – Foto: Marit Langschwager


Der Staat ist nervös. Deutschland verharrt im Ausnahmezustand der Coronapandemie. Wer aber entscheidet darüber? Und wie werden diese Entscheidungen legitimiert und wie dafür Akzeptanz geschaffen?

Für demokratische Gesellschaften gilt: Die Entscheidung über den Ausnahmezustand verlangt nicht nur den Tatbestand eines Notstandes, sondern erfordert darüber hinaus die erfolgreiche Vermittlung der Überzeugung, dass es einen Notstand gibt. Der Gesellschaft ist zu verdeutlichen, dass eine Katastrophe bevorsteht.

Wie das im Fall der Corona-Pandemie in Deutschland bewerkstelligt wurde und wird, ist Gegenstand der weiteren Ausführungen. Dabei gilt unser Interesse der Frage, welche Angst-Rhetorik eingesetzt wird und wie versucht wird, die eigene Position durchzusetzen und unangreifbar zu machen. Der aus unserer Sicht problematischen Angstkommunikation stellen wir eine Risikokommunikation entgegen, die der Bevölkerung eine Grundlage für informierte Bewertungen in der Pandemie bietet.

Der gesamte Artikel von Peter M. Wiedemann und Wolfgang Dorl kann bei NOVO ARGUMENT gelesen werden.