Stimmen aus Österreich – auch für Deutschland

Der Promedia-Verlag hat mit Hilfe des »Vereins für kulturelle Information« eine Initiative gegründet, die weitere Stimmen gegen den nicht enden wollenden Ausnahmezustand versammelt.
Wir verstehen dies als Protest gegen die Unverhältnismäßigkeit der Anti-Corona-Maßnahmen sowohl in Österreich als auch in Deutschland.

In einem ersten Schritt meldeten sich an die 30 namhafte Persönlichkeiten, die allermeisten davon aus dem Umfeld des Promedia Verlages, mit einer eindringlichen Wortspende.



Um nachlesen zu können, wer sich in welcher Weise dazu äußert, haben wir den Blog https://keinzustand.at/ eingerichtet. Wir hoffen, damit auf Interesse zu stoßen und bitten um Verbreitung der Proteststimmen.

Nachlesen auf: https://keinzustand.at/.

Gesundheitswahn demaskieren

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»‚Gesundheit statt Lebensqualität‘: das ist die unausgesprochene Devise des Sanitarismus«, formulierte Prof. Günter Ropohl, inzwischen verstorbener Technikphilosoph und Mitglied beim Netzwerk Rauchen. »Gesundheit ist zum überlebensgroßen Wunschbild der Menschen geworden, dem alle anderen Bedürfnisse und Wünsche bedingungslos untergeordnet werden«, so seine Kritik. Zu dieser Gesundheitsideologie gehören für ihn u.a. die Medikalisierung (mehr Pathologisierung, mehr Behandlung) und der Versuch, »besonders auch die lebensstilbedingten Gesundheitsrisiken mit mehr oder minder sanftem Zwang zu beseitigen«.

Man verheißt ein angeblich längeres Leben, und dafür soll man Opfer bringen, wie mit dem Rauchen aufhören, anders essen, weniger trinken, dem Fitnesskult frönen und mehr. Ob das tatsächlich – erst recht im Einzelfall – eintritt, und ob jemand das möchte, spielt dabei keine Rolle. Man verbreitet über Medien und Bildungseinrichtungen Verzichtspredigten aller Art. So hat sich heute ein religiöses Verständnis von »gesund« vs. »ungesund« eingeschlichen – bei Lebensmitteln, Verhaltensweisen u.ä. –, das mit Fakten, Vernunft oder gar persönlichen Vorlieben nichts mehr zu tun hat.

Und noch weniger mit individueller Freiheit, denn diese wird durch einschlägige staatliche Politik beschnitten, wie wir beim Thema Tabak besonders gut sehen können. Gesetzliche Rauchverbote, turmhohe Tabaksteuern, Ekelbilder auf Packungen, Mentholverbot und viele weitere Einschränkungen. Eine permanent fortschreitende Agenda. Ähnliches gilt übrigens für den Bereich Ernährung/Körpergewicht, wo bisher zwar mit weniger Verboten, aber bereits mit staatlichem Druck auf Hersteller gearbeitet wird.

Ohne solche langjährige Gewöhnung an Bevormundung, Paternalismus und Volkserziehung wäre das Jahr 2020 mit seiner Coronapolitik nicht denkbar gewesen. Zumindest im Vergleich zur Asiatischen Grippe Ende der 50er Jahre oder der Hongkong-Grippe Ende der 60er Jahre sticht das Virus nicht wirklich hervor, neu sind die Reaktionen darauf. Jetzt überschlagen sich Verordnungen, Einschränkungen und Verbote, die es in vielen Ländern noch nie gegeben hat, meist nicht einmal in historischen Diktaturen – und die Mehrheit lässt es geschehen, oft mit zustimmendem Nicken.

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Der gesamte Artikel kann auf der Internetseite von Netzwerk Rauchen gelesen werden.

»Liebe*r Pfeiferaucher*in«!

Mal was anderes, was uns aber auch angeht:
Wollen wir uns wirklich in Zukunft so anreden und anreden lassen? Das Gendern wird von einer kleinen, aber einflussreichen Minderheit weiterverbreitet, obwohl es von einer großen Mehrheit der Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen abgelehnt wird. Viele sind der Auffassung, dass mit dieser Misshandlung der Sprache Schluss gemacht werden sollte.

Die Diskussion über Sinn und Unsinn des Genderns bewegt sich zurzeit auf einem etwas höheren Niveau als noch vor einiger Zeit, weil sich namhafte Autorinnen, Autoren und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einschalten und Stellung nehmen (siehe die jüngsten Beiträge in der ZEIT, der FAZ und in chrismon).


Richtig Gendern?
Nein, Gendern richtig kritisieren!

Paul Pfeffer
hat zu dem Thema einen Essay verfasst, nachdem er ein Schreiben des ZDF-Zuschauerservice mit folgender Anrede bekam: »Sehr geehrte*r Zuschauer*in«.
Wer an einer sprachwissenschaftlich orientierten Kritik am Gendern interessiert ist, nimmt sich eine halbe Stunde Zeit und liest hier.
Interessant vielleicht auch Paul Pfeffers Leserbrief in der FAZ vom 1. Februar 2021.

TKB auf ZOOM

Im »Idyll« konnten wir am 29. Oktober 2020 das letzte Mal persönlich zusammen sitzen, reden, rauchen, trinken – heute, am 4. Februar 2021, nach dreizehn Wochen, das erste Mal auf Distanz via ZOOM. Es funktionierte, der eine beim Bier, der zweite beim Rotwein, der dritte beim Whisky hatten wir eine unterhaltsame Stunde und werden ein solches Treffen wiederholen.
Und: wir wollen wieder zum Friseur …

(c) DvK